08.12.2025
FWG bestätigt Bürgermeisterkandidaten und präsentiert starke Liste für die kommende Gemeinderatswahl

Sie wollen ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen:

Die Freien Wähler Hunding gehen geschlossen und mit Zuversicht in die bevorstehende Kommunalwahl. Auf der gut besuchten Nominierungsversammlung am 08.12.25 stellten die Mitglieder die Weichen für die kommende Legislaturperiode und bestätigten Bürgermeister Thomas Straßer, der seit sechs Jahren im Amt ist, einstimmig als Kandidaten für eine weitere Amtszeit.

Ortsvorsitzender Albert Straßer präsentierte eine attraktive und ausgewogene Liste für das Gemeindeparlament, die Erfahrung, Kompetenz und frische Impulse vereinen soll. Mit drei engagierten Damen erreicht die Liste der FWG mit 25 % den höchsten Frauenanteil aller politischen Mitbewerber.

Markus Mühlbauer, Stadtrat und Leiter des Rettungsdienstes Deggendorf leitete die Wahl, die Ergebnisse waren durchweg einstimmig.

Nach 30 Jahren Opposition wurden die Freien Wähler vor sechs Jahren erstmals stärkste Fraktion im Gemeindeparlament – ein Erfolg, an den die Partei seither konsequent anknüpfen konnte, so Albert Straßer. „Wir wollen auch in den kommenden Jahren der Taktgeber für gute, ehrliche und vernünftige Politik in unserer Gemeinde bleiben“, erklärte der Ortsvorsitzende. Die FWG starte mit einem klaren Auftrag und einem starken Team in die Kommunalwahl.

Für Bürgermeister Thomas Straßer sei das Bürgermeisteramt sowie die erneute Kandidatur eine große Ehre. Er wolle – genau wie vor sechs Jahren - nicht Wahlkampf sondern Wahlwerbung machen. „Nahezu alle Ziele, die wir uns damals vorgenommen hatten, wurden erfolgreich umgesetzt“, bilanzierte Bürgermeister Straßer und blickte auf eine ereignisreiche und erfolgreiche Amtsperiode zurück: Insbesondere zahlreiche Baumaßnahmen prägten diese Zeit. Dank attraktiver Fördersätze konnten viele Projekte finanziell solide umgesetzt werden. Ein Schwerpunkt war die Entwicklung der örtlichen Infrastruktur und der Gemeindegebiete. Durch Flurmanagement, welches vom ersten Tag seiner Amtsperiode angestoßen wurde, konnte die Gemeinde Flächen zu fairen Preisen erwerben. Die Erweiterung des Gewerbegebiets erwies sich als voller Erfolg: Sämtliche Parzellen wurden an heimische Betriebe sowie an Existenzgründer vergeben. Damit wurde nicht nur die lokale Wirtschaft gestärkt, sondern auch die Grundlage für neue Arbeitsplätze geschaffen. 

Auch im Bereich des Wohnbaus hat sich viel getan: Zwei neue Baugebiete wurden erschlossen. Das Baugebiet Sondorf, das sich vollständig in Gemeindebesitz befindet, verzeichnet einen starken Zulauf – von zehn Bauplätzen sind bereits sieben verkauft. Zusätzlich wurde das Baugebiet Panholling Süd 2 erfolgreich erschlossen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Satzungen auf den Weg gebracht, um die gemeindliche Entwicklung zu strukturieren und langfristig zu sichern. Wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau von Forstwegen wurden ebenso umgesetzt wie die umfassende Erneuerung der Sondorfer Brücke. Ein weiterer Fokus lag auf der Dorferneuerung. In Rohrstetten, Panholling und Zueding wurden umfangreiche Maßnahmen zur Ortsverschönerung und Funktionsverbesserung angestoßen, die maßgeblich zur Stärkung der ländlichen Lebensqualität beitragen.

Auch beim Thema Digitalisierung zeigt die Gemeinde Entschlossenheit: Beim Breitbandausbau ist man in Teilen sogar bereits in Vorleistung gegangen, um möglichst zügig eine moderne Versorgung sicherzustellen.

Der Bürgermeister betonte abschließend, dass die vergangenen sechs Jahre gezeigt hätten, was durch gute Planung, starke Förderung und gemeinschaftliches Engagement möglich sei. Die Gemeinde sei bestens für die Zukunft aufgestellt: „Diese positive Entwicklung möchten wir fortsetzen und unsere Gemeinde weiterhin verantwortungsvoll gestalten.“ Als Zielsetzung für die Amtsperiode 2026 – 2032 nannte Straßer den Abschluss von Dorferneuerung und des Breitbandausbaus. Zudem seien weitere Optimierungsmaßnahmen für den Bauhof geplant, etwa der Bau einer neuen Halle, da die bestehende aus allen Nähten platze. Ein weiteres wichtiges Projekt sei die Sanierung der in die Jahre gekommenen Kläranlage, insbesondere problematisch dabei sei die Einleitung von Fremdwasser. Außerdem stünden weiterhin Straßensanierungen an. Die größte Herausforderung werde die Ortskernsanierung in Hunding sein, wobei seitens der Regierung bereits gute Fördermittel in Aussicht gestellt wurden, so der Bürgermeister. 

Abschließend nahm Markus Mühlbauer, der seit 27 Jahren im Rettungsdienst tätig ist und diesen leitet, noch Stellung zu den jüngsten Schlagzeilen um das Deggendorfer Klinikum. Er wies darauf hin, dass die medizinische Versorgung weiterhin hervorragend und in keinster Weise eingeschränkt sei. Aktuell werde vieles über Klinikum und Finanzen berichtet und erzählt, was nicht der Wahrheit entspricht. Mühlbauer warb für die Kandidaten der Freien Wähler im Kreistag, darunter auch Bürgermeister Thomas Straßer auf Platz 10, und bat um Unterstützung.

Als Ehrengäste begrüßte Ortsvorsitzender Albert Straßer zu Beginn auch Ehrenvorsitzenden und Ehrenbürger Hans Ehrnböck, Bürgermedaillenträger Josef Geiß sowie alle amtierenden und ehemaligen Gemeinderäte. 

 

Die Liste:

1. Thomas Straßer, 2. Evi Straßer, 3. Albert Straßer, 4. Manuela Ellerbeck, 5. Christian Schmidbauer, 6. Eva Besl, 7. Hartmut Petraska, 8. Markus Drexler, 9. Thomas Drexler, 10. Konrad Weber, 11. Christian Höbler, 12. Daniel Lemberger, Ersatz: Günter Weber und Fabian Ellerbeck